Unsere Anschrift

Geschäftsstelle des DFV
St. Georgener Str. 10
79111 Freiburg
Tel.: 0761 - 470 27 95
Fax: 0761 - 151 78 30
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.dfv-baden-wuerttemberg.de 

Presseerklärungen 2010

Für Eltern ist ZEIT sehr wichtig

(Freiburg) Mit seinem Motto: „Familien brauchen – ZUKUNFT, ZEIT und ZASTER“ hat der DFV Landesverbandstag 2008 in Kirchheim/Teck bereits die Priorität für Familien ermittelt, die jetzt die repräsentative Studie "Ravensburger Elternsurvey" 2010 so formulierte: Gemeinsame Zeit für die Familie ist den meisten jungen Eltern in Deutschland wichtiger als Geld. 
Die Ravensburger Studie bestätigt die Forderung des DFV von 2008 nach einer verlässlichen Familienbildung als unterstützendes Angebot für Familien mit Kindern. Trotz aller Notwendigkeit wird dieses Angebot von vielen Kommunen und dem Land unter dem Diktat der leeren Kassen nachrangig behandelt oder vernachlässigt; was Eltern zu hohen zusätzlichen Ausgaben nötigt, die nicht von der Kindergelderhöhung aufgefangen werden.

Die Erhebung, bei der 2000 Mütter und Väter befragt wurden, zeigte auf, dass Eltern von kleinen Kindern eine noch bessere Vereinbarkeit von Familie und Arbeit in Form verschiedener Teilzeitmodelle wichtig ist. Männer wie Frauen wollen vor und nach der heißen Kinderphase ökonomisch selbstständig sein. Sie wünschen sich ein dynamisches Modell, das auch nach einer Kinderauszeit ein berufliches Weiterkommen ermöglicht.

Die Vorstellungen der jungen Eltern haben sich in Sachen Vereinbarkeit von Beruf und Familie und auch beim partnerschaftlichen Umgang mit Finanzen und gemeinsamer Zeit mit den Kindern im Vergleich zur eigenen Elterngeneration stark verändert.

Die ersten drei Jahre zu Hause
Andere Einstellungen sind überraschend traditionell geblieben: So glauben 40 Prozent der Mütter und Väter mit Kindern unter drei Jahren, dass die Mutter in dieser Zeit zu Hause bleibe solle. Eltern von Kindergartenkindern befürworten das nur noch zu acht beziehungsweise zehn Prozent. Wichtig ist Unterstützung bei Kinderbetreuung.

"Zunächst mag es erstaunen, dass junge Eltern so eindeutig meinen, die Mutter solle zugunsten der Fürsorge ihre Berufstätigkeit einschränken. Dies ist aber durchaus eine rationale Entscheidung. Denn junge Frauen verdienen in Deutschland öfter als im europäischen Durchschnitt erheblich weniger als junge Männer", ermittelt Hans Bertram (Humboldt-Universität Berlin), der die Studie zusammen mit Katharina Spieß vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) ausgewertet hat.

Zurück in den Beruf
Spätestens, wenn das Kind in der Schule ist, möchten die meisten Mütter wieder zurück in den Beruf – zehn Prozent als Vollzeit-, 60 Prozent als Teilzeitkraft. Um als Familie zufrieden zu sein, ist für die meisten Eltern flexibles Zeitmanagement am wichtigsten, gefolgt von verbesserten Infrastrukturen zur Kinderbetreuung und schließlich auch mehr Geldleistungen.

Netzwerke gefordert:
Alleinerziehende brauchen vor allem mehr Unterstützung bei der Kinderbetreuung. Im Familienalltag spielen zudem soziale Netzwerke und dabei vor allem Großeltern eine wichtige Rolle – sie ergänzen die Betreuung im Krankheitsfalle, nach Kindergarten, Schule oder in den Schulferien.

Veranstaltungen

30. Jun. 2012
Aktionstag "Ein Herz für Kinder"
Veranstalter: RV Radolfzell-Konstanz
21. Jul. 2012
10. Stuttgarter Kinder- und Jugendfestival
Veranstalter: Landesverband
22. Jul. 2012
10. Stuttgarter Kinder- und Jugendfestival
Veranstalter: Landesverband
30. Jul. 2012
Ferienbetreuung für Schulkinder
Veranstalter: RV Freiamt
30. Sep. 2012
Kindersachenflohmarkt im Kurhaus Freiamt
Veranstalter: RV Freiamt

Newsletter bestellen

Anmelden

Besucherzahlen

Heute16
Diesen Monat580
Insgesamt33063

Powered by Kubik-Rubik.de