Presseerklärungen 2010
Erwartungen an den Neustart im Kultusministerium
Der DFV begrüßt Professorin Marion Schick, als neue Kultusministerin im Stuttgarter Schloss.
Ab sofort tritt sie die Nachfolge von Minister Helmut Rau im „Kinderland“ Baden-Württemberg an.
In ihren ersten Verlautbarung äußert die Ministerin und alleinerziehende Mutter zweier Kinder die Absicht mit den Eltern „ins Gespräch“ zu kommen.
Der DFV begrüßt die kommunikativen Absichten, hofft aber auch auf maßgebliche Veränderungen in den Strukturen, da sich im Laufe der letzten Jahre viele Fragen in der Bildungspolitik im Lande angehäuft haben.
Wir erhoffen uns konkrete Antworten zu den „Baustellen“: Ausfallsstunden, Lehrerversorgung, Grundschulempfehlung, Gymnasium G8, Kooperation von Kindergarten und Schule, sowie zur neuen Werkrealschule.
Unsere Hoffnungen richten sich auch auf eine zukunftgerichtete Bildungspolitik, die den Vorstellungen der Eltern und Familien eher gerecht werden als in der Vergangenheit.
Wir wünschen uns ein Kultusministerium, das durch Transparenz und Kooperation den Wert von Familie und deren grundrechtlichen erziehungs- und bildungsrechtlichen Rechtspositionen wertschätzt und die Erziehungs- und Bildungspartnerschaft nachhaltig unterstützt.
Kultuspolitik ist für uns eine selbstbewusste, durchsetzungsfähige und vor allen Dingen offene und den Eltern und Kindern zugewandte Gestaltungsaufgabe, die dem Verfassungsauftrag für eine kindgerechte und partnerschaftlich ausgestaltete Bildungspolitik mit den Eltern und Familien gerecht wird.
Wir wünschen der neuen Ministerin bei der Lösung dieser Herkulesarbeit viel Geschick, und wir setzen auf Ihren exzellenten Ruf einer erfahrenen Gestalterin; mit ihrer Steuerungskompetenz mögen unsere Kinder eine hoffnungsvolle Zukunftsperspektive erlangen.

